Impressum/Kontakt | Downloads | Links

  • Rolf Sachsse 2016
  • Feldarbeit der Wahrnehmung. (...) Karen Irmers Arbeit kann zunächst als Widerspruch zum Lauten und Schnellen in der medialen Bildwelt aufgefasst werden, als Lektion in Achtsamkeit und Ruhe. Szenen aus der Natur, oft mit dem Anschein eines Märchenwaldes oder einer Mythenlandschaft – doch mit diesem ersten Blick und seiner Erwartungshaltung ist die Betracher*in bereits auf den Irmer'schen Impuls der Wahrnehmung hereingefallen:
  • [ weiter ... ]
  • Cornelia Gockel 2016
  • Seelenlandschaften. Düster, ruhig und schwer wie Öl fließt die Neris durch Kaunas. Es ist so, als ob der Fluss bereits seine ganze Vitalität auf seinem Weg durch die weißrussischen Landschaften und litauischen Städte verloren hat, bevor er hier in die Memel mündet. Weiße Schaumkronen bilden sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Oberfläche und treiben langsam mit der Bewegung des Wassers voran. Was zunächst wie ein statisches Bild erscheint, entpuppt sich bei längerem Hinsehen als Videoprojektion. Sanft bewegen sich ...
  • [ weiter ... ]
  • Simone Kimmel 2014
  • Durch dunkle Bäume hindurch blicken wir auf eine kleine Lichtung inmitten eines Waldes. Nur schemenhaft sind im Hintergrund knorrige Bäume zu erkennen; dichter Nebel liegt über der Landschaft. Eine märchenhaft-mystische Aura bestimmt die Szenerie. Was zunächst wie ein statisches Bild erscheint, entpuppt sich bei längerem Hinsehen als Videoprojektion. Sanft bewegen sich ...
  • [ weiter ... ]
  • Thomas Elsen 2012
  • In einem als zusammenhängende Bildreihe präsentierten Konvolut von Fotografien Karen Irmers wandert der Blick über ferne Landschaften. Es sind stille Erzählungen von weiten Horizonten und dahin ziehenden Wolken, die sich auflockern und verdunkeln, von der Feuchtigkeit der Luft und der Bewegung des Windes, von aufklarendem und diffus werdendem Licht, von Nebel, Dunst und Atmosphäre. Nichts passiert, das Bildklima selbst ist die Handlung. Eines dieser stillen Bilder hält nicht wirklich still. Es ist ...
  • [ weiter ... ]
  • Birgit-Sepanski 2009
  • Draussen in mir ist eine Fotografieserie, die Karen Irmer 2008 in Slowenien realisierte. In einer bergigen Schneelandschaft sind vage Silhouetten zu erkennen: Menschen, Skifahrer, schneetragende Bäume, Gondeln eines Liftes. Nebelige Helligkeit hüllt diese Dinge ein. Die Einzelheiten scheinen sich in ihr aufzulösen und zu verlieren oder entstehen in dieser stillen Leere. Mit der Helligkeit der Fotografien und dem Verschwinden einer visuellen Fassbarkeit lässt Karen Irmer eine eindimensionale ...
  • [ weiter ... ]
  • Thomas Wulffen 2010
  • Das Werk von Karen Irmer ist eine Reflektion über Wahrnehmung. Sie mögen mir darauf antworten, dass jedes gute Kunstwerk eben dies auch leistet. Aber hier, vor diesen Arbeiten, passiert etwas anderes: die Reflektion über Wahrnehmung wird buchstäblich. Das zeigt sich schon an der Unterscheidung zwischen Reflexion alias Überlegung und Reflektion alias Widerspiegelung, zwischen x und kt. Karen Irmer macht uns ein x für ein kt vor, ließe sich hier behaupten und wir sind wieder auf der Ebene der Buchstäblichkeit.
  • [ weiter ... ]
  • Thomas Elsen 2008
  • Karen Irmers künstlerische Strategie beruht wesentlich auf einer äußerst präzisen Wahrnehmung, deren visueller Darstellung sowie dem zugleich darin auch liegenden Potential ihrer Verfremdung. All dies sieht sie als Modifikationen, als Fallbeispiele des Wirklichen an, die sie in Landschaften, dem urbanen Raum, Straßen- und Alltagsszenen findet, fotografisch festhält und häufig ortsbezogen inszeniert ...
  • [ weiter ... ]
  • Birgit Sonna 2008
  • Birgitt Sonna Kontrollverlust des Sehens - Karen Irmers Bilder changieren am Rande der Einbildung Es ist ein Wintermärchen – und Spuk zugleich. Wie Eisblumen haben sich surreale Gewächse einer exotisch wirkenden Vegetation an den fünf hochformatigen Fenstern im Obergeschoss des Museums festgefroren. Und so verwandelt sich auf nahezu magische Weise der mit seinen Klinkersteinen sehr festungsartig wirkende Bau des Künstlerhauses Marktoberdorf zu einem Schauraum auf ein Vexierrätsel der Natur. Erst nach einer Weile ...
  • [ weiter ... ]
  • Thomas Elsen 2007
  • Dr. Thomas Elsen Was sein kann muss sein Karen Irmers primäres künstlerisches Medium ist weitgehend dasjenige der Fotografie. Oder vielleicht ist es präziser zu sagen, im Medium der Fotografie liegt ihr bevorzugtes künstlerisches Instrument. Denn die künstlerische „Herkunft“ Karen Irmers schwingt überall in ihrer Arbeit mit ...
  • [ weiter ... ]

 

(c)Karen Irmer